Veganer Bananenkuchen mit Karamell (Banoffee)

von | 2. Sep 2023 | Kuchen & Gebäck, Rezepte

Was ist noch besser als Bananenbrot? Veganer Bananenkuchen mit Karamell! Oder kurz: Banoffee Cake. Dieser saftige Kuchen mit süßer Füllung und himmlischer Creme macht sich nicht nur auf der Kaffeetafel gut. Er ist auch das perfekte Dessert.

Veganer Bananenkuchen mit Karamell. Das musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen. Nein, eigentlich solltest du lieber gleich den Backofen vorheizen und alle Zutaten bereitlegen. Denn selbst das beste Bananenbrot sieht gegen diesen Kuchen alt aus. Ich möchte nicht zu viel versprechen. Aber: Fluffiges Bananenbrot, süße Karamellfüllung, frische Bananen und eine luftige Creme vereinen sich hier zur süßen Perfektion.

Das Beste: Dieser Bananenkuchen ist vegan, glutenfrei und wird ohne raffinierten Zucker gebacken. Viel gesünder, aber nicht weniger lecker, als klassisches Gebäck.

Veganer Bananenkuchen gelingt immer

Vor allem während des Lockdowns hat Banana Bread einen regelrechten Hype erlebt. Kein Wunder: dieser leckere Kuchen gelingt und schmeckt eben immer. Backen mit reifen Bananen ist einfach dankbar, da sie einerseits eine natürliche Süße mitbringen und andererseits den Teig binden. Der ideale Ei-Ersatz!

Wenn ich neue Rezepte auf Instagram poste, merke ich immer wieder, dass meine Bananenbrotrezepte besonders gut ankommen. Ob mit salzigem Macadamia-Karamell, Blaubeeren und Streuseln, Rhabarber, Erdnussbutter oder Pistaziencreme: Inzwischen findest du auf meinem Blog diverse Bananenkuchen ohne Ei und raffinierten Zucker. Veganer Bananenkuchen mit Karamell ist meine neueste Kreation – und sozusagen eine Mischung aus Kuchen, Torte und Banana Bread. Obwohl die Kuchenstücke kunstvoll aussehen: Dafür brauchst du keine Konditoren-Skills!

Kleiner Teller, großer Genuss: köstliches Bananenbrot. Vegan und zuckerfrei!

Banoffee Pie oder Banana Bread?

Hast du schon mal von Banoffee Pie gehört? Der englische Kuchenklassiker ist eine Art simple und süße Tarte, die auch in Amerika ein beliebtes Dessert ist. Der Teig besteht aus Butter und zerkrümelten Keksen, die Füllung bilden Bananenscheiben und Karamell und als Krönung kommt noch eine große Portion Schlagsahne oben drauf. Schon lecker, aber auch eine echte Zuckerbombe.

Ich habe mich von der Süßspeise inspirieren lassen und daraus etwas Neues kreiert: Bananenkuchen mit Karamell und einem Frosting, das ohne Butter und Sahne auskommt. Die Basis bildet mein glutenfreies Bananenbrot, die Füllung ist selbstgemachte Karamellsoße und die Creme basiert auf Cashewkernen und Kokoscreme. Das Ergebnis ist einfach nur köstlich!

Sieht aus wie Torte, ist aber veganes Banana Bread: mein bester Bananenkuchen mit Karamell

Mein bester Bananenkuchen: vegan & glutenfrei

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht entscheiden, welches meiner Banana Bread Rezepte mein Favorit ist. Zu den beliebtesten Varianten von meinem Blog gehört auf jeden Fall das Bananenbrot mit Erdnussbutter und Schoko Drops. Egal, welches Rezept du ausprobierst, du kannst dir sicher sein, dass es funktionieren wird. Zumindest, wenn du dich an die Zutaten hältst. Wenn du zu viel austauschst, kann ich für nichts garantieren.

Glutenfreies Bananenbrot mache ich immer mit einer Mischung aus Vollkorn-Reismehl und Hafermehl, den Teig für weizenfreien Bananenkuchen mache ich mit Dinkelmehl. Beides klappt super, wobei ich die glutenfreie Version sogar noch etwas lieber mag. Auf raffinierten Zucker verzichte ich immer. Die Süße der Bananen alleine reicht mir aber für einen Kuchen nicht, daher gebe ich immer noch etwas Ahornsirup oder Kokosblütenzucker hinzu. Und: Sprudelwasser für einen lockeren Teig!

Sieht aus wie vom Konditor, ist aber selbstgemacht: vegane Bananentorte (Banoffee)

Backen mit reifen Bananen: weitere Ideen

Wenn ich bei Einkaufen richtig reife Bananen entdecke, die schon braune Stellen an der Schale haben, greife ich sofort zu. Denn daraus lässt sich einfach so viel Gutes zaubern! Als Ei-Ersatz in saftigem veganem Kuchen funktionieren sie hervorragend.

Du kannst daraus aber auch leckere Cremes herstellen oder die Früchte in Stücke schneiden, sie einfrieren und zu köstlichem Eis ohne Eismaschine verarbeiten. Meine Eispralinen sind das beste Beispiel dafür – und auch in Smoothie Bowls landen Bananen bei mir regelmäßig. Du hast gerade reife Bananen zu Hause? Hier ein paar Ideen zum Backen und mehr:

Fluffiges Frosting: Pistaziencreme auf Tofu-Basis

Veganen Bananenkuchen aufbewahren: Tipps & Haltbarkeit

Dieser Bananenkuchen ist so lecker, dass er bestimmt ganz schnell verputzt ist. Wenn du aber doch mal etwas überhast, bewahre die Stücke in einer fest verschlossenen Tupperdose im Kühlschrank auf. Wegen der Karamellsoße und der Cashewcreme ist eine gekühlte Lagerung Pflicht – sonst verdirbt der Kuchen dir, was ja schade wäre.

Einfrieren würde ich diese Art von Kuchen – auch wegen des Frostings – eher nicht. Insofern bitte keine falsche Zurückhaltung: Gönne dir hier ruhig mal ein, zwei Stücke mehr!

Weitere leckere Rezepte mit Pistazien findest du hier:

Veganer Bananenkuchen mit Karamellsoße, Cashew-Creme und Kakao Nibs

Veganer Bananenkuchen mit Karamell (Banoffee)

Elisa
Veganer Bananenkuchen mit Karamell: dieses Banana Bread Rezept lässt keine Wünsche offen. Super lecker, glutenfrei & natürlich gesüßt.
Zubereitungszeit 1 Stunde
Backzeit 45 Minuten
Portionen 12 Stücke

Kochutensilien

  • 1 Backform 24 cm x 30 cm

Zutaten
  

  • 190 g Hafermehl
  • 120 g Vollkorn-Reismehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1,5 TL Ceylon-Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • 325 g reife Bananen ohne Schale gewogen
  • 115 g Kokosblütenzucker
  • 150 g Cashewmus
  • 150 ml Haferdrink oder anderer Pflanzendrink
  • 70 ml Sprudelwasser

Für die Cashewcreme

  • 185 g Cashewkerne mind. 4 Stunden eingeweicht
  • 1 Dose Kokosmilch über Nacht gekühlt
  • 45 g Ahornsirup
  • 45 g Kokosöl, flüssig
  • 1 Spritzer Limettensaft optional

Für die Karamell-Füllung

  • 80 g Cashewmus
  • 80 g Ahornsirup
  • 20 g Kokosöl, flüssig
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Vanillemark

Für die Deko

  • 2 Bananen, in Scheiben
  • 1 EL Kakao Nibs

Anleitungen
 

  • Wichtig: Für das Frosting zunächst sicherstellen, dass die Cashews mindestens 4 Stunden in kaltem oder 30 Minuten in heißem Wasser eingeweicht werden und die Kokosmilch-Dose über Nacht im Kühlschrank (oder länger) gelagert wird.
  • Die eingeweichten Cashews abgießen und von der Kokosmilch nur 90 Gramm der festen Creme abnehmen, die sich oben abgesetzt hat. Beides mit den übrigen Frosting-Zutaten pürieren. In eine Tupperdose umfüllen und abgedeckt für 1 Stunde ins Tiefkühlfach stellen. Anschließend aufschlagen und in eine Spritztüte mit runder Öffnung geben*.
  • Den Backofen auf 160 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine rechteckige Form (ca. 24 cm x 30 cm) mit Backpapier auskleiden oder fetten. Mehl, Backpulver und Gewürze in einer Schüssel mischen. Bananen in einer zweiten großen Schüssel zerdrücken, mit Cashewmus, Kokosblütenzucker und Haferdrink verrühren. Zuletzt Sprudelwasser zugeben, dann den Mehl-Mix. Kurz verrühren und in die vorbereitete Form geben. Bananenkuchen 45-50 Minuten backen und abkühlen lassen.
  • Alle Zutaten für das Karamell kräftig verrühren, bis die Konsistenz dick wird. Abgedeckt bis zum Dekorieren kühlstellen.
  • Zum Anrichten die Oberseite und Ränder des Bananenkuchens gegebenenfalls mit einem scharfen Messer begradigen. In rechteckige Stücke schneiden und auf eine Servierplatte setzen. Jedes Stück mit Karamell bestreichen und mit Bananenscheiben belegen. Anschließend das Frosting wellenförmig darüber aufspritzen. Mit Kakao Nibs garnieren.

Notizen

*Hier kannst du einfach einen kleineren Gefrierbeutel nehmen und eine der Ecken abschneiden. Die Creme kann auch am Vortag zubereitet und im Kühlschrank gelagert werden.

Hast du mein Rezept ausprobiert?
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