Bananenbrot mit Pistaziencreme

von | 25. Aug 2023 | Kuchen & Gebäck, Rezepte

Bananenbrot trifft Pistazienkuchen: diese Kombination ist einfach himmlisch! Wenn du auf der Suche nach neuen Banana Bread Ideen bist, solltest du dieses Rezept ausprobieren. Mein Bananenbrot mit Pistaziencreme ist vegan, glutenfrei und sündhaft lecker!

Bananenbrot mit Pistaziencreme ist so ziemlich das Beste, was sich aus reifen Bananen und grünen Pistazien backen lässt. Der Teig ist eine Mischung aus klassischem Banana Bread und saftigem Pistazienkuchen. Zwischen den Schichten verbirgt sich eine köstliche Pistaziencreme und als i-Tüpfelchen wird der Kuchen mit roten Johannisbeeren dekoriert. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen – vor allem, weil ich ja weiß, wie lecker das Ganze schmeckt.

Eine der besten Nachrichten zu diesem Pistazienkuchen-Rezept: es geht wirklich einfach!

Pistazienkuchen trifft Bananenbrot

Ich habe Pistazien schon immer geliebt! Bei Macarons war die Pistazien-Variante mein absoluter Favorit, ich habe eine Schwäche für vegane Mozartkugeln und würde einen Pistazien Cookie jeder anderen Sorte vorziehen. Aktuell gibt es zudem einen regelrechten Pistazien-Hype, zumindest was Social Media angeht. Hier tummeln sich die leckersten Rezepte von Keksen über Pralinen bis hin zu Kuchen. Bananenbrot wiederum geht immer – das lieben einfach (fast) alle. Da dachte ich mir, ich kombiniere beides. Das Ergebnis ist ein köstliches Pistazien Bananenbrot mit Pistaziencreme. Glaub mir: Mehr geht nicht.

Eine goldene Kuchengabel muss es bei diesem edlen Pistazienkuchen schon sein!

Glutenfreies Bananenbrot mit Pistaziencreme

Ob Erdnussbutter Bananenbrot, Blaubeer-Bananenbrot mit Streuseln, Protein Banana Bread, Rhabarber-Bananenbrot oder Salted Macadamia Caramel Banana Bread: Wenn du meinen Blog kennst, sind dir vermutlich schon einige Rezepte für Bananenkuchen begegnet. Alle sind vegan, weizenfrei und ohne raffinierten Zucker, die meisten – so wie dieses Exemplar – sind sogar komplett glutenfrei. Denn beim Mehl setze ich hier auf eine Mischung aus Hafermehl und Vollkorn-Reismehl, gesüßt wird mit Agavendicksaft und anstelle von Eiern verwenden wir Aquafaba (optional).

Gesünder und pflanzlich zu backen, heißt nämlich nicht, auf Geschmack zu verzichten. Im Gegenteil. Dieser leckere Pistazienkuchen ist saftig, süß, fluffig und einfach lecker!

Mehr als ein Bananenbrot: Pistazienkuchen mit Pistaziencreme aus Tofu

Saftiger Pistazienkuchen mit Banane

Schön saftig, aber bitte nicht klitschig: Genau so sollte ein Pistazienkuchen sein. Die Bananen sorgen hier für einen saftigen Teig und eine gute Bindung, Backpulver, Sprudelwasser und Reismehl bringen Lockerheit. Anstelle von Ei verwende ich außerdem Aquafaba, das Einweichwasser von Kichererbsen, welches du einfach aus einer Dose abgießen kannst. Es ist aber kein Muss. Alternativ verwendest du einfach neutrales Pflanzenöl oder mehr Sprudelwasser.

Dieser Kuchen hat die typische Bananenbrot-Konsistenz, er ist also etwas fester als ein leichter Rührkuchen. Matschig oder schwer ist er aber nicht – das stört mich oft bei glutenfreien Banana Bread Rezepten, die oft zu wenig Lockerheit mitbringen.

Extra süß und saftig wird der Pistazienkuchen durch die köstliche Creme. Sie schmeckt wie eine leichte Ganache oder Buttercreme, wird jedoch aus Tofu, Kokosjoghurt, Pistazien und Puderzucker (bei mir aus Erythrit) hergestellt. Proteinreicher, fettärmer und gesünder als ein klassisches Frosting.

Grüner wird's nicht: natürlicher und veganer Pistazienkuchen mit Banane

Wie wird Pistazienkuchen grün?

Pistazien sind grün, keine Frage. Allerdings kommt es stark auf die Art der Pistazien an, weshalb ich hier gerne extragrüne Pistazienkerne verwende. Ist dir das egal, kannst du jede Sorte verwenden. Aber Vorsicht: In den meisten Supermärkten, Bioläden und Drogerien bekommst du geschälte und ungesalzene Pistazien meist nur in winzigen Tüten zu hohen Preisen in der Backabteilung. Oder eben gesalzen, geröstet und mit Schale. Meine Empfehlung sind daher die Großpackungen von KoRo (Rabattcode: ELISA / Affiliate-Link).

Dennoch reichen Pistazien alleine nicht, um ein sattes Grün zu erreichen. Es gibt daher viele Pistazienkuchen-Rezepte mit frischem Spinat, um die Farbintensität zu erhöhen. Ich habe hier einfach Matcha-Pulver genommen und mir reicht die zartgrüne Färbung. Auch Spirulina-Pulver oder Spinatpulver sollten funktionieren.

Fluffiges Frosting: Pistaziencreme auf Tofu-Basis

Bananenbrot mit Pistaziencreme aufbewahren

Beim Aufbewahren von Kuchen kommt es immer darauf an, ob leicht verderbliche Zutaten enthalten sind, die bei Raumtemperatur schneller schlecht werden könnten. Das ist bei Banana Bread der Fall. Dieses Bananenbrot mit Pistaziencreme hat zusätzlich eine Ganache auf Tofu-Basis, weshalb du die Reste unbedingt im Kühlschrank lagern solltest. Abgedeckt in einer großen Kuchenbox oder Tupperdose, halten sich die Kuchenstücke so einige Tage. Trotzdem gilt: je frischer, desto besser!

Kann man Pistazienkuchen mit Creme einfrieren?

Vom Einfrieren würde ich dir, ebenfalls wegen der Ganache, abraten. Alternativ kannst du aber nur den Pistazienkuchen backen, nach dem Abkühlen in Stücke schneiden und dann einfrieren. Ist er wieder aufgetaut, kannst du ihn mit Ganache dekorieren – fast wie frisch gebacken!

Weitere leckere Rezepte mit Pistazien findest du hier:

Bananenbrot mit Pistaziencreme und roten Beeren auf kleinem Teller

Bananenbrot mit Pistaziencreme

Elisa
Bananenbrot trifft Pistazienkuchen: diese Kombination ist einfach himmlisch! Das Rezept ist vegan und glutenfrei. Die Pistaziencreme? Unwiderstehlich!
Zubereitungszeit 50 Minuten
Backzeit 45 Minuten
Portionen 12 Stücke

Kochutensilien

  • 1 Backform 24 cm x 30 cm

Zutaten
  

  • 150 g Pistazienkerne, extragrün
  • 180 g Hafermehl
  • 120 g Vollkorn-Reismehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Matcha-Pulver optional
  • 1 TL Vanillemark
  • 1/4 TL Salz
  • 325 g reife Bananen ohne Schale gewogen
  • 115 g Agavendicksaft
  • 150 ml Mandeldrink
  • 50 ml Aquafaba* alternativ neutrales Öl oder Sprudelwasser
  • 50 ml Sprudelwasser

Für die Pistaziencreme

  • 50 g Pistazienkerne, extragrün
  • 200 g Naturtofu kein Seidentofu
  • 100 g fester Kokosjoghurt
  • 25 g Puderzucker z. B. aus Erythrit
  • 15 g Vanille-Proteinpulver
  • 1/2 TL Matcha-Pulver optional
  • 1 EL Kokosöl, flüssig

Für die Deko

  • 2 EL Pistazienkerne, gehackt
  • 1 Handvoll rote Johannisbeeren

Anleitungen
 

  • Backofen auf 160 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine rechteckige Form (ca. 24 cm x 30 cm) mit Backpapier auskleiden oder fetten. Pistazien im Mixer möglichst fein mahlen und mit Mehl, Backpulver, Matcha, Vanille und Salz in einer Schüssel mischen.
  • Bananen in einer zweiten großen Schüssel zerdrücken, mit Agavendicksaft, Aquafaba und Mandeldrink verrühren. Zuletzt Sprudelwasser zugeben, dann den Mehl-Mix. Kurz verrühren und in die vorbereitete Form geben. 40-45 Minuten backen und abkühlen lassen.
  • Die Pistazienkerne für das Frosting mit kochendem Wasser übergießen und mind. 30 Minuten einweichen. Dann abgießen und mit den übrigen Zutaten pürieren – das Kokosöl erst zugeben, wenn die Masse schon glatt ist, und nochmal gut durchmixen. In eine Tupperdose umfüllen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen – ruhig mehrere Stunden oder über Nacht. 
  • Zum Anrichten die Ränder des Bananenkuchens mit einem scharfen Messer begradigen. Längs halbieren, sodass zwei rechteckige Stücke à 12 cm x 30 cm entstehen. Die Hälfte der Pistaziencreme gleichmäßig auf einer Hälfte verstreichen und die andere Hälfte daraufsetzen. Den Kuchen nun in jeweils sechs längliche Stücke à 12 cm x 5 cm schneiden und auf eine Servierplatte setzen.
  • Das Frosting in eine Spritztüte mit runder Öffnung geben** und wellenförmig auf die Kuchenstücke spritzen. Mit gehackten Pistazien und Beeren garnieren.

Notizen

*Aquafaba ist die Einweichflüssigkeit von Kichererbsen. Du kannst sie direkt aus der Dose oder aus dem Glas auffangen. Sie ist geschmacksneutral.
**Hier kannst du einfach einen kleineren Gefrierbeutel nehmen und eine der Ecken abschneiden.

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