Madras Curry mit Tofu (vegan)

von | 5. Jan 2023 | Hauptgerichte, Rezepte

Fruchtig, scharf und aromatisch: Umhüllt von einer veganen Madras Curry Sauce, werden Tofu und Reis hier zum kulinarischen Highlight. Ein schnelles Gericht, das dank indischer Gewürzmischung und Kokosmilch einen Hauch Exotik auf den Tisch zaubert.

Wenn du scharfe Gewürze, exotische Aromen und schnelle Gerichte liebst, solltest du unbedingt mal Madras Curry kochen. Das indische Rezept, das wahlweise mit Fleisch, Gemüse, Tofu oder Fisch zubereitet wird, basiert auf einer traditionellen Gewürzmischung, einer fruchtigen Tomatensoße und cremiger Kokosmilch.

Das Beste: In wenigen Minuten steht eine vollwertige Mahlzeit auf dem Tisch, die nicht nur geschmacklich perfekt abgestimmt ist. Obwohl du nur wenige Zutaten benötigst, liefert dieses Gericht dir dank Reis, Tofu und Kokosmilch auch den perfekten Mix aus Protein, Kohlenhydraten und Fetten. Viel Spaß beim Nachkochen!

Was ist Madras Curry?

Hinter dem Begriff Madras Curry verbirgt sich ein indisches Schmorgericht. Denn genau genommen handelt es sich bei Curries im Allgemeinen um Eintöpfe, bestehend aus einer sämigen Soße, einer bestimmten Gewürzmischung und verschiedenen Einlagen. Serviert werden sie gern mit Reis oder Brot. Das Wort Curry leitet sich ab vom indischen Kari – und das bedeutet übersetzt: Beilage zu Fleisch.

Ob mit Fleisch, Fisch, vegetarisch oder vegan, mit Kartoffeln, Kichererbsen oder Gemüse: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wenn du milde Curries magst, könnte dir mein Blumenkohl Curry Rezept mit Kichererbsen gefallen. Bei diesem Curry bilden Tomaten und Kokosmilch die Basis für die fruchtig-cremige Soße.

Die spezielle Gewürzmischung verleiht ihr eine leichte Schärfe, eine angenehme Wärme und viel Tiefe. So wird aus wenigen Zutaten ein rundum köstliches Gericht, das seinen Ursprung übrigens in der südindischen Stadt Madras hat. 1996 wurde diese umbenannt in Chennai – Curry Indisch Madras ist aber nach wie vor ein etablierter Begriff in der Kulinarik.

Madras Curry Gewürz: Das ist drin

Chili, Ingwer, Kurkuma, Koriander, Bockshornkleesaat, Fenchel, Kreuzkümmel, Nelken und Pfeffer: Viele einzelne Gewürze sorgen hier gemeinsam für ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Je nach Rezeptur können auch Kardamom, Piment und Knoblauch enthalten sein.

Es lohnt sich, ein bisschen auszuprobieren und herauszufinden, welche Komposition dir am besten schmeckt. Ich persönlich verwende am liebsten eine fertige vegane Madras Curry Paste, mit der das Gericht noch schneller fertig ist.

Madras Curry: Indisches Rezept mit Tomaten, Kokosmilch, Tofu und Reis

Madras Curry vegetarisch und vegan kochen

Ein Klassiker mit besagter Gewürzmischung: Chicken Madras Curry. Es ist aber gar kein Problem, Madras Curry vegan zu kochen – das Huhn wird einfach durch Tofu ersetzt. Optional und ebenfalls lecker für die Veggie-Version: Kartoffeln oder Blumenkohl. Wenn du mein Madras Curry Rezept nachkochst, achte beim Einkauf auf eine vegane Currypaste. Ich verwende gerne diese hier ohne Zuckerzusatz. Du kannst sie zum Testen als Einzelportion kaufen und – wenn sie dir ebenso gut schmeckt wie mir – beim nächsten Mal einen großen Topf bestellen. Alle weiteren Zutaten sind ohnehin pflanzlich und in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Das macht dieses indische Madras Curry herrlich unkompliziert und perfekt für alle, die keine Lust auf lange Einkaufslisten haben. Eigentlich unglaublich, dass aus so wenigen Zutaten ein so aromatisches Gericht entstehen kann!

Weitere leckere vegane Hauptgerichte findest du hier:

Veganes Madras Curry mit Tofu und Reis

Veganes Madras Curry mit Tofu

Elisa
Indisches Madras Curry mit Tofu, Tomaten & Kokosmilch: Ein schnelles, aromatisches Rezept für Curry Fans. Fruchtig-scharf & köstlich
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 125 g Basmatireis
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 400 g Tofu, Natur
  • 1-2 TL Kokosöl
  • 50 g vegane Currypaste Madras
  • 1 Dose Tomatenstücke 400 g
  • 100 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie optional

Anleitungen
 

  • Reis waschen und nach Packungsangabe zubereiten. Schalotte, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Tofu zwischen Küchenpapier vorsichtig ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. In Würfel schneiden.
  • Zwei Pfannen mit jeweils etwas Kokosöl erhitzen. Schalotte, Ingwer und Knoblauch zusammen für 1-2 Minuten dünsten, dann die Currypaste zugeben und weitere 3-4 Minuten anrösten. Mit Tomaten und Kokosmilch ablöschen, aufkochen und bei niedriger Hitze 10-15 Minuten sanft köcheln lassen. Tofu in der zweiten Pfanne rundum etwa 10 Minuten scharf anbraten.
  • Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Tofu gründlich untermischen. Mit Reis und frischer Petersilie servieren.

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