Veganer Cheesecake mit Karamellsoße

von | 27. Jul 2022 | Kuchen & Gebäck, Rezepte

Darf ich vorstellen: Mein berühmter veganer Cheesecake mit Karamellsoße! Das Rezept ist zuckerfrei, pflanzlich, einfach und sehr proteinreich. Der Geschmack? Himmlisch! Die Kombination aus leicht säuerlicher Käsekuchen-Creme, knusprigem Keksboden und salzig-süßem Karamell ist einfach unwiderstehlich. Probiere es doch mal aus!
Lust auf einen Käsekuchen der Extraklasse? Dann ist dieses Rezept wie für dich gemacht – und perfekt, um bei Freunden und Familie ein bisschen anzugeben. Denn das hier ist nicht nur ein veganer Cheesecake – eine gesalzene Karamellsoße und ein knuspriger Keksboden sorgen für das ultimative Geschmackserlebnis.

Das Beste: Das Rezept ist vegan, so natürlich und gesund wie möglich, frei von raffiniertem Zucker und dafür reich an Protein. Wenn du jetzt denkst: Oh je, das kann doch nicht schmecken… möchte ich, dass du ihn sofort backst und dich vom Gegenteil überzeugen lässt. Geschmacklich kann mein veganer Käsekuchen es nämlich mit jedem konventionellen Cheesecake mithalten.

Wie macht man Käsekuchen vegan?

Veganer Frischkäse, Tofu, Sojaquark oder Cashewkerne: Ein veganer Cheesecake gelingt auf vielerlei Arten. Das Ziel ist natürlich immer, die cremige Konsistenz, die leichte Säure und die Stabilität einer traditionellen Cheesecake Creme zu erreichen. Wobei es auch darauf ankommt, ob es ein New York Cheesecake oder ein deutscher Käsekuchen sein soll – ersterer ist cremiger, letzterer wesentlich fester.

Ich habe mich bei diesem Rezept für Naturtofu entschieden, welcher einer meiner Lieblingszutaten in der veganen Küche ist. In Kombination mit Sojaquark, Zitronensaft, Reissirup etwas Speisestärke und veganem Proteinpulver, entsteht daraus eine süß-säuerliche Creme, die beim Backen genau die richtige Konsistenz bekommt. Ich mag gern Käsekuchen mit Keksboden, wollte aber eine gesündere Version kreieren. Hafermehl, Mandelprotein, Kokosblütenzucker und Kokosöl sind ideal dafür und ergeben eine tollen Cheesecake-Boden.

In herkömmlichem Käsekuchen sind meist Frischkäse, Eier und Butter enthalten, teilweise kommt noch Gelatine und viel Zucker zum Einsatz. Das brauchen wir hier aber gar nicht – und das Ergebnis kann sich trotzdem sehen (und schmecken) lassen.

Veganer Cheesecake mit Karamellsoße in einer Kanne

Veganer Cheesecake ohne Zucker: Schmeckt das?

Wenn ich sage, dass der Käsekuchen vegan und zuckerfrei ist, meine ich damit, dass er keinen raffinierten Zucker enthält. Ich backe sehr gerne mit Alternativen, die entweder natürlicher und somit nährstoffreicher oder aber kalorienärmer sind. Bei meinen Rezepten wirst du also nie Industriezucker finden, dafür aber die folgenden Zuckeralternativen:

  • Reissirup: Helle Farbe, sehr zähflüssig und weniger süß als Zucker
  • Dattelsirup: Dunkle Farbe, sehr natürlich, zähflüssiger und karamellig-süß
  • Ahornsirup: Dunkle Farbe, etwas flüssiger und mit Karamellnote
  • Agavendicksaft: Helle Farbe, etwas flüssiger und süß
  • Medjouldatteln: Am natürlichsten sind diese saftigen Trockenfrüchte mit kräftigem Karamellaroma
  • Kokosblütenzucker: Dunkle Farbe, einfach zu verwenden, karamellig-süß
  • Dattelzucker: Wie Kokosblütenzucker, aber noch etwas natürlicher
  • Xylit: Weiße Farbe, wie Zucker verwendbar, sehr fein und süß, kalorienarm und zahnfreundlich
  • Erythrit: Weiße Farbe, ähnlich wie Zucker verwendbar, sehr fein und süß, kalorienfrei

Je nachdem, welches Rezept ich mache, welchen Geschmack und welche Konsistenz ich erreichen möchte, wähle ich eine oder mehrere der Alternativen aus. Mein veganer Cheesecake enthält Kokosblütenzucker im Keksboden, Ahornsirup in der Käsekuchen-Creme und eine Kombination aus Datteln und Ahornsirup in der Karamellsoße. Hier kannst du aber auch tauschen und experimentieren.

Veganer Cheesecake mit Keksboden

Muss veganer Cheesecake gebacken werden?

Auch hier gilt: Das kommt auf das Rezept an. Diese Protein Cheesecake wird gebacken, da ich die Konsistenz von klassischem Käsekuchen erreichen wollte. Es gibt aber auch viele No Bake Cheesecake Rezepte, die mit pflanzlichem Frischkäse oder nur aus Nüssen gemacht werden. Alles ist lecker und es gibt unendlich viele Variationen.

Nach dem Abkühlen empfehle ich dir übrigens, den Kuchen im Kühlschrank aufzubewahren – mindestens vier Stunden sollte er darin ruhen, damit die Creme sich optimal entfaltet und fest wird. Das Warten ist gemein, lohnt sich aber! Backst du am Abend, wartet am nächsten Morgen der beste vegane Käsekuchen auf dich – und einen besseren Start in den Tag kann es ja wohl nicht geben!

Nun wünsche ich dir viel Freude beim Backen, Genießen und Überraschen – für mich ist dieses Rezept ideal, um skeptische Freunde und Familie zu überzeugen. Am besten, du verrätst ihnen erst nach dem ersten Stück: „Übrigens war das ein veganer Cheesecake!“ Die Reaktionen sind bestimmt fast so süß wie der Kuchen selbst.

Weitere leckere vegane Rezepte findest du hier:

Ein Stück veganer Cheesecake mit Karamellsoße

Veganer Cheesecake mit Karamellsoße

Elisa
Mein veganer Cheesecake mit Keksboden und Karamellsoße wird dich in den Käsekuchen-Himmel befördern. Probiere es aus!
Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Back- und Kühlzeit 5 Stdn. 30 Min.
Arbeitszeit 6 Stdn. 15 Min.
Portionen 8 Personen

Equipment

  • 1 Springform (16 cm Durchmesser)
  • 1 Küchenmaschine (Food Processor oder Mixer)

Zutaten
  

  • 400 g Naturtofu, fest
  • 400 g Sojaquark
  • 175 g Ahornsirup
  • 35 ml Zitronensaft 1/2 Zitrone
  • 40 g Speisestärke Maisstärke
  • 40 g veganes Proteinpulver Karamell oder Vanille
  • 50 g Cashewmus

Für den Keksboden

  • 75 g Hafermehl
  • 25 g Mandelprotein oder Mandelmehl
  • 1 Prise Salz
  • 3/4 TL Backpulver
  • 35 g Kokosblütenzucker
  • 45 g Kokosöl, flüssig

Für die Karamellsoße

  • 100 g Medjouldatteln mit Kernen gewogen
  • 50 g Ahornsirup
  • 60 g Kokomilch
  • 1/4 TL Vanillemark
  • 1 Prise Salz nach Geschmack

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Alle Zutaten für den Boden in der Küchenmaschine zum Teig verarbeiten. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Gleichmäßig festdrücken und mehrfach mit einer Gabel einstechen. 12 Minuten vorbacken und auf einem Rost leicht abkühlen lassen.
  • Inzwischen den Tofu gut zwischen Küchenpapier oder einem Geschirrtuch ausdrücken, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Mit allen weiteren Zutaten in einen Mixer geben und cremig pürieren. Auf den Boden geben und etwa 60 Minuten in der Mitte des Ofens backen. Herausnehmen, bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und anschließend mindestens vier Stunden im Kühlschrank festwerden lassen – am besten abgedeckt über Nacht.
  • Für die Karamellsauce die Datteln entkernen und mit Ahornsirup, Kokosmilch, Vanille und Salz fein cremig pürieren. Eventuell teelöffelweise heißes Wasser zugeben, um eine dünnere Konsistenz zu erreichen.
  • Den Cheesecake in Stücke schneiden und mit Karamellsoße servieren.

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Markiere mich gerne auf Instagram mit @elisa.brunke

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